Ein neues Buch greift den WWF an
Vermutlich ist der World Wildlife Fund (WWF) die überschätzteste Umweltorganisation überhaupt. Jetzt hat der Journalist Wilfried Huismann Ein “Schwarzbuch WWF” vorgelegt, das sich ausführlich mit den “dunklen Geschäften im Zeichen des Panda” (Untertitel) beschäftigt. Huismann meint, hinter dem WWF stünde ein “Netzwerk von Industriebossen, Ölmagnaten, Bankiers und Großwildjägern” (Klappentext). Nichts gegen Industrielle, Banker oder Jäger – aber warum sind die alle beim WWF? Huismanns Erklärung lautet etwas vereinfachend formuliert, dass dort das Gegenteil von dem abläuft, für das der WWF offiziell steht. Laut FAS geht die inkriminierte Organisation jetzt juristisch gegen das Buch vor. Man wird sehen, wie viele der Vorwürfe des Autors am Ende stehen bleiben werden. Eine Anregung, einmal über die ethischen Grundlagen des öko-industriellen Komplexes nachzudenken, ist das “Schwarzbuch” allemal. Hier noch ein Link auf die Verlagswebseite mit der Möglichkeit, im Buch zu blättern.
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