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By holger on Juni 07, 2012  |  Kommentare 0

Ein neues Buch greift den WWF an

Vermutlich ist der World Wildlife Fund (WWF) die überschätzteste Umweltorganisation überhaupt. Jetzt hat der Journalist Wilfried Huismann Ein “Schwarzbuch WWF” vorgelegt, das sich ausführlich mit den “dunklen Geschäften im Zeichen des Panda” (Untertitel) beschäftigt. Huismann meint, hinter dem WWF stünde ein “Netzwerk von Industriebossen, Ölmagnaten, Bankiers und Großwildjägern” (Klappentext). Nichts gegen Industrielle, Banker oder Jäger – aber warum sind die alle beim WWF? Huismanns Erklärung lautet etwas vereinfachend formuliert, dass dort das Gegenteil von dem abläuft, für das der WWF offiziell steht. Laut FAS geht die inkriminierte Organisation jetzt juristisch gegen das Buch vor. Man wird sehen, wie viele der Vorwürfe des Autors am Ende stehen bleiben werden. Eine Anregung, einmal über die ethischen Grundlagen des öko-industriellen Komplexes nachzudenken, ist das “Schwarzbuch” allemal. Hier noch ein Link auf die Verlagswebseite mit der Möglichkeit, im Buch zu blättern.

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By holger on Oktober 20, 2011  |  Kommentare 0

Lese-Überraschung: Neue deutsche Klimapublikation von Prof. Dr. S. Fred Singer (University of Virginia)

Langzeitbeobachtungen des Klimas und Klimamodelle des IPCC im Vergleich

 Die globale Erwärmung: natürlich oder vom Menschen verursacht? Die Antwort auf diese Frage ist für Klimawissenschaft und -politik von entscheidender Bedeutung. Der Autor erörtert neueste Entwicklungen dieser Kontroverse und diskutiert die durch die chaotische Natur des Klimas bedingten Unsicherheiten der Klimamodelle. Er legt dar, wie diese überwunden werden können, präsentiert Neues zu Klimagate und Hockeyschläger-Grafik und diskutiert, warum die offiziellen Temperaturdaten nach 1979 keine Erwärmung zeigen.

S. Fred Singer: Falsche Klimaprognosen – Langzeitbeobachtungen des Klimas und Klimamodelle des IPCC im Vergleich, Interim Science Update, Majorana-Konferenz, Erice (Sizilien), August 2011, ISBN 978-3-940431-29-5. Jena 2011. 32 S. (Format A4), 27 Abbildungen, durchgehend in Farbe, Broschur, 10,00 EUR(D).

Quelle: Verlagsinformationen

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By holger on August 12, 2010  |  Kommentare 0

Erdgasbus explodiert

Man stelle sich vor: Durch eine Explosion in einem Kernkraftwerk würden 17 Menschen verletzt. Das Geschrei wäre groß. Ein besorgter Minister Röttgen würde alle Kernkraftwerke abschalten lassen, Talkrunden, Claudia Roth, die üblichen “Diskutanten”, das übliche Geschrei. Dreimal in der Minute würde das Wort “Risiko” fallen.

Jetzt ist folgendes passiert: In Korea ist ein Erdgasbus hochgegangen. Live on Stage. Einfach so. Mitten auf der Straße. 17 Verletzte. Haben Sie was davon gehört? Fordert irgendwann die Abschaffung von Erdgasbussen? Eben! Und dabei war das noch nicht mal Wasserstoff, ein anderes “grünes” Lieblingspojekt.

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By holger on Juli 17, 2010  |  Kommentare 0

Kein Witz! “Leistung von Solar-Anlagen sinkt bei Hitze”

“Sonne von früh bis spät: Bei diesem Wetter könnte vor allem bei den Betreibern von Solar-Parks, die Strom ins Energienetz einspeisen, die Kasse klingeln. Aber das Gegenteil scheint der Fall. “Bei dieser Hitze sinkt sogar die Leistung unserer Anlagen”, erklärt Christoph Schmitt.

Seine Firma Solar-Konzept betreibt zwei große Photovoltaik-Parks in Zweimen und in Braunsbedra. “Es ist ein technisches Phänomen, dass im Sommer an besonders heißen Tagen weniger Strom produziert wird”, so Schmitt. Ändern lasse sich das mit der verbauten Modul-Technik kaum.(…)”

Und Solar-Kraftwerke in der Wüste? Desertec? War da nicht mal was? ”Solarthermische Kraftwerke werden im DESERTEC Konzept deswegen bevorzugt, weil sie 24 Stunden am Tag Strom nach Bedarf liefern können. Photovoltaik ist teurer und benötigt teure Speicher, wie zum Beispiel Pumpspeicherkraftwerke. Müsste man europäische Pumpspeicher mit großen Mengen an fluktuierenden Stromquellen aus MENA speisen, bräuchte man mehr Leitungen die nur wenige Stunden am Tag ausgelastet würden.”

Bei den riesigen Tag-Nacht-Temperaturdifferenzen der Wüste hat man also alle technischen Probleme im Griff? Wir bleiben skeptisch.

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Pollmer: “feines Zusammenspiel zwischen den Agrochemiekonzernen und den Spendensammelorganisationen?”

Aus Udo Pollmers “Mahlzeit”-Kolumne auf D-Radio Kultur: “(…)Als es schließlich zu einem Chemieunfall kam, bei dem erhebliche Mengen in den Rhein gelangt sein sollen, war ein Verbot nicht mehr aufzuhalten. Unter Fachleuten hält sich hartnäckig das Gerücht, dass es den Chemieunfall niemals gegeben habe. Mit der – wie es heißt – fingierten Pressemeldung sei es der Branche wieder gelungen, richtig Geld zu verdienen.

Sollte es etwa hinter den Fassaden ein feines Zusammenspiel zwischen den Agrochemiekonzernen und den Spendensammelorganisationen geben – etwa zum gegenseitigen Vorteil? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Mahlzeit!”

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Jetzt endlich auch als Video: Die Vorträge der 4. Internationalen Klima- und Energiekonferenz in München

Aufgrund eines tragischen Unglücksfalls gestaltete sich die filmische Nachbearbeitung der Münchner Konferenz unerwartet schwierig. Doch jetzt hat das EIKE-Videoteam die Videos der IKEK4 bei Youtube hochladen können: http://www.youtube.com/user/EikeKlimaEnergie/videos

Zwei oder drei Vorträge fehlen noch, werden aber demnächst nachgereicht.

Donna Laframboise kommt nach München

Die kanadische Feministin und Autorin Donna Laframboise, die derzeit mit ihrem Buch (Abbildung) über das IPCC für Furore sorgt, wird bei der 4. Internationalen Klima- und Energiekonferenz (München, 25./26.11.) auftreten, wie erst jetzt von EIKE bekanntgemacht wurde.

Laframboise konnte in ihrem Buch detailliert belegen, daß ein Großteil der IPCC-Experten keine ausgewiesenen Experten sind, wie vom IPCC mantraartig wiederholt, sondern juvenile, leicht steuerbare Aktivisten mit einem BA in irgendwas – “10 Jahre von einer Promotion entfernt”. Auch wurde weniger Fachliteratur verarbeitet, als angenommen: Ein Großteil der Zitate der IPCC-Klimaberichte stammt aus “grauer” Literatur bzw. “grünen” Kampfschriften aller Art.

Folgerichtig nennt sie ihr Buch “Der delinquente Teenager, der mit einem Top-Klimaexperten verwechselt wurde”.

Im folgenden Video Donna Laframboise zur IPCC-Klima-Lügerei (mit deutschen Untertiteln): http://www.youtube.com/watch?v=cHAfZS6Pmcs

Veranstaltungshinweis

IV. Internationale Klima- und Energiekonferenz

München, 25./26. 11. 2011

Das private Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) lädt für das letzte November-Wochenende zu seiner IV. Internationalen Energie- und Klimakon­ferenz ein. Mit Prof. Nir Shaviv (Israel), Prof. Jan Veizer (Kanada, aus Deutschland rausgeekelt) und Prof. Henrik Svensmark (Dänemark, „Svensmark-Effekt“) haben die Veranstalter drei absolute Stars gewinnen können.

Ein weiterer prominenter Referent ist der US-Anwalt und Sachbuchautor Christopher Horner (Competitive Enterprise Institute), der als Beteiligter über die rechtlichen Schritte berichten wird, die gegen die orientierungslose Energiepolitik der Obama-Regierung (Stichwort: Solyndra-Pleite) unternommen werden.

Die Münchener Konferenz wird IKEK3, Berlin 2010kurz vor dem UN-Kli­ma­gipfel in Durban stattfinden, wo erneut versucht werden soll, auf der Basis mehrfach widerlegter, aber politisch erwünschter Klima-Modelle doch noch ein neues, bindendes internatio­nales Klimaabkommen („Kyoto II“) auszuhandeln. Dieses Abkommen wäre ein weiterer Sargnagel für die Freiheit.

Weitere Informationen zu den Anmeldemodalitäten finden sich auf www.eike-klima-energie.eu.

Quelle: Pressetext, EIKE e. V. (Julian Fischer)

 

Solyndra, Choren, Conergy, SolarWorld & Co. – Kapitalvernichtung en gros, „grünes“ Jobwunder bleibt aus

Bürgermeister Josef Höß (CSU) aus Holzkirchen bei München hatte sich alles so schön ausgemalt: Als die US-Solarzellenfirma Solyndra vor drei Jahren entschied, seine Europa-Repräsentanz in den oberbayrischen Ort zu verlegen, glaubte er ganz fest daran, am von der großen Politik angekündigten „grünen“ Jobwunder teilhaben zu können. „Wenn es in einem Jahr von einem auf 15 Mitarbeiter hinaufgeht, was wird dann wohl in zehn Jahren sein“, zitierte ihn der Münchner Merkur 2009.

Mittlerweile kennt er die Antwort auf seine Frage: Nichts wird sein, denn Solyndra hat Insolvenz angemeldet. Besonders brisant: Für üppige Wahlkampfspendendes Solyndra Managements an Barack Obama revanchierte sich dieser mit einem Darlehen von 535 Millionen Dollar im Rahmen eines auch in Deutschland als vorbildlich gelobten Stimulus-Programms, wie sich jetzt im Rahmen einer parlamentarischen Untersuchung im US-Repräsentantenhaus herausstellte (in Deutschland selbstverständlich völlig undenkbar). Obamas Vorzeige-Firma hatte im Gegenzug 4000 grüne Jobs versprochen – alles Schall und Rauch.

Der Zusammenbruch von Solyndra darf als Teilaspekt im Zusammenhang mit dem weltweiten Zusammenbruch eines gigantischen grünen Kartenhauses, einem nie gesehenem Einbruch der Realität in das ökonomische Wunschdenken globaler grüner Eliten, betrachtet werden. Das verhaltene Medienecho läßt darauf schließen, daß die gigantische Geldverbrennung durch Öko-Projekte in einer konzertierten Aktion unter den grünen Teppich gekehrt werden soll.

Dabei dürfte Investoren schon länger klar gewesen sein, daß Investments in Solyndra und Co. keine gute Anlage sind (insofern sie denn die Substanz der Unternehmen überhaupt interessierte):

  1. Bereits 2 Monate nach Bewilligung der Obama-Bürgschaft, im November 2009, verschob Solyndra seine angekündigte Großinvestition;
  2. Solyndra produzierte Module, die ohne Silizium auskamen und setzte auf einen steigenden Silizium-Preis. Dieser Preis ist jedoch gesunken, nicht zuletzt, weil China entsprechende Kapazitäten ausbaute und mittlerweile 2/3 der Weltsiliziumproduktion repräsentiert.
  3. Daß die notorische Consulting-Firma Roland Berger 2010 (und andere „Experten“ diese Kalibers) einen Boom bei alternativen Energien in den USA und Deutschland vorhergesagt hat, sprach ebenfalls dafür, Solar-Aktien schon damals auf „short“ zu setzen;
  4. In ihrem Whitepaper zu „Natural Gas and Renewables“ vom November 2010 prognostizierte die Deutsche Bank zwar eine glänzende Solar-Zukunft, wies aber auch auf die hohen Produktionskosten und die Unwirtschaftlichkeit dieser Branche („not commercially viable“) hin. 2009 empfahl die Deutsche Bank AG Hongkong zudem Investments in chinesische (!) Kohleminen.
  5. Schon kurz nach Veränderung der Mehrheitsverhältnisse im US-Repräsentantenhaus im Februar 2011 kritisierte die neue republikanische Mehrheit die intransparente Subventionspolitik im Fall Solyndra;

 Auch bei allen anderen Solarwerten war und ist Vorsicht geboten:

  1. Sämtliche deutsche Solarwerte (Ausnahme-Performances waren bisher stets eine vorübergehende Erscheinung und bestätigen die Regel) sind mittlerweile Penny-Stocks und haben bis zu 95 Prozent ihres Wertes verloren; „Solarwerte gehören leider weiterhin zu den größten Verlierern dieses Börsenjahres“, gibt jetzt auch Nikolai Tietze von der Deutschen Bank zu (stock-world.de, 28.9.2011).
  2. „Q-Cells, Solon und Conergy – die große Verlierer“ berichtete InvestorInside am 23.9.2011: „Ein Ende des Kursverfalls ist nach unserem Dafürhalten auch nicht in Sicht, da es nicht absehbar ist wann, und ob, der Preisverfall bei den Produkten der Unternehmen gestoppt werden kann.“ Daran ändere auch eine vorübergehende Belebung des Geschäftes nichts.
  3. Deutsche Solarfirmen machen derzeit nur Nachrichten durch Vorstandsneubesetzungen, Prognosesenkungen bei Umsatz und Ergebnis, Produktionsschließungen und andere Meldungen, die sich nicht sehr vielversprechend anhören. Die Aktien-Performances der Vorzeigefirma SolarWorld AG, aber auch von First Solar Inc. und SMA Solar Technology AG ähneln zwar einem Hockeyschläger, allerdings einem, bei dem bereits sich der Schaft neigt und die Aufschlagfläche mit der Schlägerspitze fast senkrecht nach unten zeigt.
  4. Q-Cells im sächsischen Möchtegern-Solar Valley macht derzeit mehr Verlust als Umsatz und „kämpft ums Überleben“ (Der Spiegel 36/11).
  5. Am 27. 9. 2011 trat der Solar-Millenium-Gründer Hannes Kuhn zurück. Im Raum stehen Vorwürfe, die im Rahmen mehrerer Strafverfahren aufgeklärt werden sollen. Ein „neuartiges“ Sonnenkraftwerk, „größer als alles Dagewesene“ im kalifornischen Blythe, „auf dem die Hoffnungen der Anleger ruhten“ (Die Welt, 27.9.2011), hatte eine ähnliche Bürgschaft wie Solyndra erhalten, wonach es im Juni 2011 zu einer bombastischen Grundsteinlegung kam. Am 14. September wurde bekannt, daß das Projekt für angeblich ein Jahr gestoppt wird, weil man nun doch auf Photovoltaik setze und nicht auf solarthermische Parabolrinnen-Kraftwerke. Kurz zuvor hatten Umweltgruppen und Indianerstämme gegen die Zerstörung des wertvollen Wüstenhabitats und historischer Geoglyphen protestiert (http://www.basinandrangewatch.org/Blythe.html).
  6. Bei Phoenix Solar aus dem bayrischen Sulzemoos brach der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 60% ein;
  7. „Der Spiegel“ (26/2011) berichtete von Fällen von Bilanzfälschung, Insiderhandel und überzogenen Manager-Gagen bei Solar-Unternehmen;
  8. Die Euro- und Staatsschuldenkrise „verunsichert Endkunden“ weiter, teilte die SMA Solar Technology AG am 19. September mit, die zugleich ankündigte, 1000 Zeitarbeitnehmer zu entlassen.
  9. Fast alle vom American Recovery and Investment Act der Obama-Regierung geförderten Unternehmungen stecken in Schwierigkeiten; zu den 2009 geförderten gehörten laut www.energy.gov  und solarserver.de außer Solyndra die Unternehmen Cardinal Fastener, GE Energy, Gamesa und Vestas America.
  10. Selbst der einstige Propagandist der radikalen Energiewende und Star-Ökonom Jeremy Rifkin hat diese Wende zu mehr „Klimaschutz“ abgesagt und will jetzt das ölbasierte traditionelle Wirtschaftssystem am Leben erhalten (Die Zeit, 23.9.2011);
  11. Solarbuzz Inc. (San Francisco) veröffentlichte am 26. 9. 2011 einen Bericht (Solarbuzz Quarterly), laut dem Überproduktion und Preisdruck in der Photovoltaik-Industrie auch 2012 anhalten werden. Die Abhängigkeit etwa von der deutschen Einspeisevergütung mache unternehmerische Entscheidungen schwierig. Margen lägen jetzt schon „im Grenzbereich“ – was bedacht werden muß, wenn Erfolgsmeldungen über neue Großaufträge veröffentlicht werden.
  12. Chinesische Hersteller kündigten den planmäßigen (und staatlich geförderten) Ausbau ihrer Produktionskapazitäten an. Schon jetzt stammen etwa 50 % der in Deutschland verbauten Module aus China. Ein von Solarbuzz und anderen erwarteter Preisverfall wird zu Lasten der europäischen Anbieter gehen. Es wird erwartet, daß es außerhalb Chinas 2012 zu Fusionen und Insolvenzen kommen wird. Solarworld-Chef Asbeck spricht schon jetzt von einem „Industriekrieg“ der Chinesen. Laut „The Australian“ werden nahezu 100% aller in China produzierten Solarmodule in die EU und die USA geliefert. Suntech Power, ansässig im chinesischen Wuxi, ist der weltgrößte Hersteller von Photovoltaik-Modulen auf der Basis von kristallinem Silizium.

Vorsicht auch bei Investments in Bereichen, die nur mittelbar oder „politisch“ zur Solarbranche gehören oder die versuchen, irgendwie noch auf den grünen Zug aufzuspringen: Wenn Siemens ankündigt, in China Windkraftanlagen zu produzieren und zu verkaufen, wird dem aller Erfahrung nach wenig Erfolg beschieden sein (es sei denn, Deutschland wird zukünftig von dort beliefert). Ähnliches gilt für die Produktion von E-Autos durch BMW, die Gerüchten zufolge auf die persönliche Öko-Marotte gewisser Großaktionäre zurückgehen soll, zumal die angekündigten 1000 Fahrzeuge nur zu Testzwecken hergestellt werden. Allein die Batterie wiegt 480 kg (ein konventioneller BMW1 wiegt ca. 1400 bis 1500 kg). Für 400 „grüne“ Arbeitsplätze werden 800 Mio. Euro investiert (MDR, 20.9.2011).

Auch die Produktion von „klimaschonendem“ Öko-Diesel aus Holz u. ä. durch die sächsische Vorzeige-Firma CHOREN, vor ein paar Jahren von der Kanzlerin mit einem Besuch geadelt, endete im Juli 2011 mit der Insolvenz. 35 Millionen Euro an Steuergeldern haben dabei eine Allianz aus „Politik, Wirtschaft und Wissenschaft“ (Merkel) in den Sand gesetzt (SZ-Online). Choren habe in Wirklichkeit „keinen einzigen Tropfen“ (!) Synthesesprit produziert. 280 „grüne“ Jobs sind dahin. Es habe sich daher um ein „potemkinsches Dorf“ gehandelt, so der Leipziger Wissenschaftler und Biomasseexperte Manfred Kaltschmitt (ee-blog, 16.9.2011). Dazu kommt laut PlusMinus (ARD) das Jonglieren mit falschen Zahlen – Solyndra läßt grüßen. 2006 lobte der „Spiegel“ ein ähnliches Projekt in Schweden noch als Weg in die Unabhängigkeit vom Erdöl. Die dahinter stehende Autofirma SAAB ist mittlerweile ebenfalls insolvent.

Bekanntlich bildet der Markt die tatsächliche Nachfrage ab. Wie schlecht muß es eigentlich um diese bestellt sein, wenn diese nur mit Milliardensubventionen erzeugt werden kann? Sämtliche Indikatoren belegen, daß diese Nachfrage gar nicht vorhanden ist, sondern eines von vielen derzeit schicken Hirngespinsten, vor denen eindringlich gewarnt werden muß.

Auf dem selben Null-Niveau bewegt sich auch der wirtschaftliche Sachverstand und das soziale Gewissen von Politikern, die deutsche Produzenten konventioneller marktfähiger Produkte durch viel Bürokratie, hohe Energiekosten und andere Hürden die Luft zum Atmen nehmen und die schlechten Arbeitsbedingungen und niedrigen Umweltstandards chinesischer Fabriken subventionieren. Bundesumweltminister Röttgen (CDU) geht nach wie vor davon aus, Deutschland sei „Exportweltmeister im Bereich der Umwelttechnologien“, in dem deshalb  „die Arbeitsplätze der Zukunft“ lägen (ebn24). Dagegen dürfte Bürgermeister Höß aus Holzkirchen seine Lektion mittlerweile gelernt haben.

Autor: Holger Thuss

Lesebefehl: Unbequeme Wahrheiten

Der liberale Europaabgeordnete Holger Krahmer hat gemeinsam mit Benny Peiser und Arman Nyilas ein Heft mit dem Titel “Unbequeme Wahrheiten über die Klimapolitik und ihre wissenschaftlichen Grundlagen. Anregungen für neue liberale Ansätze” verfaßt. Davon gibt es eine Papierversion und ein PDF. Da diese Wahrheiten wirklich wahr sind und nicht von Al Gore stammen, wird das Bundesumweltministerium dieses Mal nicht bei der Verteilung helfen, so daß Sie sich die Schrift selbst besorgen müssen. Ein PDF gibt es hier.

Interview mit Ökowatch

Ein mittelmäßig netter Mensch von Ökowatch stellte uns neulich ein paar Fragen, die wir uns leider nicht aussuchen konnten. Hier sind die Antworten (link). Aber was tut man nicht alles für die gute Sache…