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	<title>CFACT Deutschland &#187; CFACT Deutschland</title>
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	<description>Natur statt Umwelt, Verstand statt Ideologie</description>
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		<title>Neuerscheinung „Klimahysterie – was ist dran?&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 18:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CFACT Deutschland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>

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		<description><![CDATA[EIKE-Pressesprecher und CFACT-Advisor Michael Limburg nimmt den herrschenden Klima-Zeitgeist aufs Korn 
Der neue Nairobi-Report „Klimahysterie – was ist dran?&#8221; des Potsdamer Klimaaktivisten und Pressesprechers des Europäischen Instituts für Klima und Energie hat es in sich: Anders als sein Vorgänger geht es jetzt nicht mehr nur um eine nüchterne Bestandsaufnahme der Klimadebatte, sondern auch um politische, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="file:///C:/Users/Michael/AppData/Local/Temp/moz-screenshot.png" alt="" /><img src="file:///C:/Users/Michael/AppData/Local/Temp/moz-screenshot-1.png" alt="" /><em>EIKE-Pressesprecher und CFACT-Advisor Michael Limburg nimmt den herrschenden Klima-Zeitgeist aufs Korn </em></p>
<p>Der neue Nairobi-Report „Klimahysterie – was ist dran?&#8221; des Potsdamer Klimaaktivisten und Pressesprechers des Europäischen Instituts für Klima und Energie hat es in sich: Anders als sein Vorgänger geht es jetzt nicht mehr nur um eine nüchterne Bestandsaufnahme der Klimadebatte, sondern auch um politische, wirtschaftliche und demographische Entwicklungen, die eintreten werden, sollte sich die politische Klasse Europas beim Klima weiterhin rationalen Argumenten verweigern.<span id="more-21"></span></p>
<p>Zuvor werden folgende zentrale Fragen beantwortet: Gibt es eine wesentliche Erwärmung des Weltklimas, die über natürliche Schwankungen hinausgeht? Ist der Anstieg des Kohlendioxids, der in der Atmosphäre – angeblich – seit etwa 100 Jahren zu beobachten ist, die wesentliche Ursache dafür? Und wenn ja, hat der Mensch daran einen maßgeblichen Anteil? Ist dieser Klimawandel insgesamt schädlich oder eher nützlich und können wir, die Menschheit insgesamt, realistischerweise etwas dagegen tun? Und wie kam es eigentlich zur weltweiten Klimahysterie?</p>
<p>Das alles geschieht aus der Sicht eines Bürgers und Steuerzahlers, der vom &#8220;Klimaschutz&#8221; der Politiker direkt betroffen ist. Dabei kommt Michael Limburg zu überraschenden Schlußfolgerungen, die er ausführlich, anhand wissenschaftlicher Studien wie dem IPCC-Sachstandsbericht von 2007, belegen kann. Doch geht es dem Autor nicht nur um die Widerlegung liebgewonnener Mythen, sondern er möchte auch Argumente liefern, mit denen man den Ökoprofiteuren entgegen treten kann. Herausgekommen ist ein Buch, das allgemeinverständlich aufklärt, ohne in Fachchinesisch zu verfallen, und dennoch keine Fragen offen läßt.</p>
<p>Das Buch ist die zweite erweiterte und vollständig überarbeitete Auflage seines Vorgängers von 2007, „Die Klimakatastrophe – was ist dran? Der Nairobi-Report über Klimawandel, Klimawahn und Klimaschwindel. Seine Verbreitung wird von CFACT Europe unterstützt.</p>
<p>Michael Limburg: <em>Klimahysterie – was ist dran? Der neue Nairobi-Report über Klimawandel, Klimaschwindel und Klimawahn.</em></p>
<p>ISBN 978-3-940431-10-3. TvR Medienverlag Jena 2009. 158 S. 34 Abbildungen und Grafiken, davon 30 farbig. 12,90 EUR (D).</p>
<p>Bestellbar überall im Buchhandel, durch ein Fax an 03641-426746 und hier: bestellung@tvrgroup.de</p>
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		<title>Rezension: Ökologie der Hoffnungslosigkeit</title>
		<link>http://cfact.de/2009/02/23/rezension-okologie-der-hoffnungslosigkeit/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 18:14:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CFACT Deutschland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Edgar L. Gärtner 
„Ich will in diesem Buch untersuchen, wie moralisch machbar es ist, nicht nur Staudämme einzureißen, sondern die gesamte Zivilisation abzuschaffen.(…) Jeden Morgen, wenn ich aufwache, frage ich mich, ob ich schreiben oder einen Staudamm sprengen soll.&#8221; Das gesteht Derrick Jensen, ein nordkalifornischer Öko-Aktivist und Bestseller-Autor in seinem nun auf Deutsch vorliegenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Edgar L. Gärtner </em></p>
<p>„Ich will in diesem Buch untersuchen, wie moralisch machbar es ist, nicht nur Staudämme einzureißen, sondern die gesamte Zivilisation abzuschaffen.(…) Jeden Morgen, wenn ich aufwache, frage ich mich, ob ich schreiben oder einen Staudamm sprengen soll.&#8221; Das gesteht Derrick Jensen, ein nordkalifornischer Öko-Aktivist und Bestseller-Autor in seinem nun auf Deutsch vorliegenden programmatischen Buch „Endgame&#8221;. Immerhin räumt er im gleichen Atemzug ein, er sei selbst zu feige und technisch zu ungeschickt, um das Programm seines in den USA als „das wichtigste Buch der letzten zehn Jahre&#8221; ausgezeichneten Wälzers auch umzusetzen. Dieser gewährt einen einzigartigen Einblick in die Denkart der in Nordamerika immer zahlreicher werdenden Öko-Fundamentalisten, die den Untergang von Milliarden von Menschen in Kauf nehmen, um ihrem Ziel, der Zerstörung der industriellen Zivilisation, näher zu kommen.<span id="more-25"></span><br />
„Leute, die Staudämme in die Luft sprengen, tragen nicht die Verantwortung dafür sicherzustellen, dass Leute, die in bislang mit Wasserkraftstrom geheizten Häusern leben, lernen, wie man über einem offenen Feuer kocht&#8221;, erklärt Jensen lapidar. Er bezeichnet sich selbst als romantischen Nihilisten. Dabei ist ihm aber offenbar nicht geläufig, dass „Nihilismus&#8221; nach Friedrich Nietzsche, der den Begriff zwar nicht erfand, aber maßgeblich prägte, nur eine vornehme Umschreibung von Dummheit ist. Jensen bestätigt auf eindrucksvolle Weise Nietzsches Einsicht, indem er die Hoffnung als „tödliches Gift&#8221; brandmarkt. „Wenn die Hoffnung stirbt&#8221;, schreibt er, „erkennen Sie, dass das Ich, das mit der Hoffnung gestorben ist, nicht Ihr wirkliches Ich war, sondern ein Ich, das von denen abhängig war, die Sie ausbeuten (…) Das Opfer-Ich stirbt. Und was bleibt übrig, wenn dieses Ich stirbt? Sie bleiben übrig. Das tierische Ich. Das nackte Ich… Das Ich, das nicht denkt, was die Kultur zu denken es gelehrt hat…&#8221; Und weiter: „Wir brauchen die Zivilisation nicht. Wir – Menschen, menschliche Tiere, die in gesunden, funktionierenden Gemeinschaften lebten – haben die allermeiste Zeit unserer Existenz völlig problemlos ohne die Zivilisation existiert. Aber wir brauchen eine lebende Landbasis.&#8221;</p>
<p>Jensen demonstriert auf diese Weise klarer als andere Öko-Nihilisten, wohin man gelangt, wenn man den Menschen nicht als Gottes Ebenbild begreift &#8211; und die Zivilisation nicht als Fortsetzung der göttlichen Schöpfung. Wer die Hoffnung, definiert als „Sehnsucht nach einem zukünftigen Zustand, auf den man keinen Einfluss hat&#8221;, so gering achtet, redet folgerichtig der Verzweiflung das Wort. Klarer: Jensen versucht die Wut seiner Leser zu schüren und ihnen Mut zu machen für Verzweiflungstaten gegen die verhasste Kultur. Sein Ideal ist die Lebensweise nordamerikanischer Indianerstämme vor der Ankunft des weißen Mannes. Im Unterschied zu den indianischen Hochkulturen in Mittel- und Südamerika mit ihren grausamen Menschenopfer-Riten übten die von der Jagd und vom Fischfang lebenden Stämme des Nordens tatsächlich von Anfang an eine große Faszination auf die Europäer aus. Von keinem Geringeren als Benjamin Franklin ist folgende Klage überliefert: „Kein Europäer, der das wilde Leben geschmeckt hat, kann es hinterher noch ertragen, in unserer Gesellschaft zu leben.&#8221; Nicht von ungefähr versuchten die Pilgerväter, Siedler und Soldaten durch die Aussetzung der Todesstrafe vom Überlaufen zu den ihnen sympathisch erscheinenden Indianerstämmen abzuhalten.</p>
<p>Als Haupthindernis auf dem Weg zurück ins Paradies erscheint Jensen das Christentum. „Ein Zweck des Christentums ist und war es seit jeher, die Unterwerfung unter die Herrschenden zu rationalisieren. (..) Buddhismus und Christentum leisten das, was alle Religionen der Zivilisation leisten müssen, sie naturalisieren die Tyrannei der Kultur&#8221;, behauptet Jensen. Nicht nur der Kapitalismus, sondern jede Form der Zivilisation beruhten auf der Besatzung und dem Missbrauch der natürlichen Lebensgrundlagen, meint er. Deshalb vergleicht er seinen Kampf für die Abschaffung der Zivilisation mit dem heldenhaften Aufstand es Warschauer Gettos gegen die Nazis. Den moralischen Pazifismus christlichen, buddhistischen oder hinduistischen Ursprungs lehnt er ab und fordert stattdessen eine „situationsbezogene Moral&#8221; und ein undogmatisches Verhältnis zur Gewalt. Dabei benutzt er seine durch Missbrauch durch den eigenen Vater verdorbene Kindheit implizit als Argument für „mildernde Umstände.&#8221;</p>
<p>Ist die Beschäftigung mit solch abstrusen Ansichten nicht vertane Zeit, wird sich mancher Leser fragen. Die Antwort liegt auf der Hand: Jensen steht mit seinem nihilistischen Ansatz keineswegs allein auf weiter Flur. Die Idee, dass die Entwicklung der Zivilisation an sich die größte Todsünde darstellt, gehört heute zum postmodernen Grundkonsens der vom Wohlstand Verwöhnten. Es gibt sogar eine objektive Allianz zwischen romantischen Nihilisten und jenen Kreisen der Politik und der Hochfinanz, die auf eine dezidiert antichristliche „neue Weltordnung&#8221; hinarbeiten.</p>
<p><small>Derrick Jensen: Endgame.  Zivilisation als Problem. Pendo Verlag.   München und Zürich, 2008. 540 Seiten. € 22,90 (D)/€ 23,60 (A)/sFr 41,50. ISBN: 978-3-86612-192-8</small></p>
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		<title>Die Macht des Wortes und die Grenzen des Dialogs</title>
		<link>http://cfact.de/2009/01/05/die-macht-des-wortes-und-die-grenzen-des-dialogs/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 18:25:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CFACT Deutschland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökologismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Edgar L. Gärtner 
„Im Anfang war das Wort“, heißt es im Johannes-Evangelium (1,1-2). Die Bedeutung dieses Halbsatzes ist theologisch und philosophisch umstritten und jedenfalls unverständlich ohne dessen Fortsetzung „und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“ Wenn die Bibel die Macht des Wortes eindeutig Gott zuordnet, heißt das aber noch lange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Edgar L. Gärtner </em></p>
<p>„Im Anfang war das Wort“, heißt es im Johannes-Evangelium (1,1-2). Die Bedeutung dieses Halbsatzes ist theologisch und philosophisch umstritten und jedenfalls unverständlich ohne dessen Fortsetzung „und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“ Wenn die Bibel die Macht des Wortes eindeutig Gott zuordnet, heißt das aber noch lange nicht, dass Worte in ganz irdischen zwischenmenschlichen Angelegenheiten nur Schall und Rauch seien. Im Gegenteil: Die Erfahrung lehrt, dass Worte sogar töten können. Dennoch verlassen sich heute gerade Werbe-Profis aus gutem Grund nicht allein auf Worte.<span id="more-32"></span><br />
Sie haben gelernt: Kommunikation, echte zwischenmenschliche Verständigung beruht nur zu einem geringen Teil auf Worten, sondern zu allererst auf dem Austausch von Gebärden, Gesten und manchmal auch Düften. Sonst bliebe es unerklärlich, dass wir uns mit Hunden mitunter besser verständigen können als mit manchen Mitmenschen. Die eher zweitrangige verbale Verständigung bedarf darüber hinaus offenbar einer gemeinsamen Glaubensbasis. Allerdings sprechen die Werbeleute weniger vom Glauben als (neutraler) von zwischen vielen Menschen geteilten Bildern und Mythen. Um ihre Adressaten überhaupt ansprechen zu können, versuchen sie, die Produkt-Botschaft, die sie rüberbringen wollen, einem gängigen Mythos aufzusatteln. Beispiele für solche Mythen und Bilder sind etwa die Suche nach dem heiligen Gral oder der tapfere Kampf Davids gegen den Riesen Goliath.</p>
<p>Umgekehrt bedeutet das aber auch, dass verbale Kommunikation, Dialog zwischen Menschen grundverschiedenen Glaubens nur in sehr eingeschränktem Maße möglich ist. Darauf hat vor kurzem Papst Benedikt XVI. im Vorwort zum neuesten Buch des italienischen Philosophen und Ex-Senatspräsidenten Marcello Pera hingewiesen. Über religiöse Grundentscheidungen könne es keinen wirklichen Dialog geben, „ohne den eigenen Glauben in Klammern zu setzen“, betont dort der Papst. Mit einer „nicht widerlegbaren Logik“ lasse Pera in seinem Buch erkennen, dass der Liberalismus zum Nihilismus wird, wenn er sich gegen das christliche Gottes- und Menschenbild stellt, d. h. den Menschen die Eigenschaft der Gottesebenbildlichkeit abspricht. Europa könne nur dann zu einer „moralischen Gemeinschaft“ werden, wenn es zu seinen christlichen Wurzeln zurückkehrt, betont der Atheist und Popper-Schüler Pera. Als Skeptiker verspricht er sich allerdings viel von Taufe und Wiedertaufe. Er rät den Europäern, zu handeln, „als ob es Christus gebe.“</p>
<p>Alexander Smoltczyk, der Vatikan-Korrespondent des SPIEGEL, berichtete über die päpstliche Klarstellung unter der Überschrift „Schluss mit Lessing.“ In der Tat sieht Lessings Ringparabel, im Lichte der modernen Kommunikationsforschung betrachtet, alt aus.</p>
<p>(Als Gastkommentar veröffentlicht in DIE WELT vom 27. Dezember 2008, veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Autors.)</p>
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		<title>Prof. Singer in Deutschland: Vorstellung des NIPCC-Berichts zum Klimawandel</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 18:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CFACT Deutschland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche wird vielen Klimainteressierten noch lange im Gedächtnis bleiben, insofern sie Gelegenheit hatten, bei einem der vielen Vorträge des US-Physikers Prof. Dr. S. Fred Singer zugegen zu sein. Dieser hielt sich anläßlich einer privaten Reise in Deutschland auf und nutzte die Gelegenheit, unter anderem in Düsseldorf, Mainz, Frankfurt und München den von ihm initiierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche wird vielen Klimainteressierten noch lange im Gedächtnis bleiben, insofern sie Gelegenheit hatten, bei einem der vielen Vorträge des US-Physikers Prof. Dr. S. Fred Singer zugegen zu sein. Dieser hielt sich anläßlich einer privaten Reise in Deutschland auf und nutzte die Gelegenheit, unter anderem in Düsseldorf, Mainz, Frankfurt und München den von ihm initiierten NIPCC-Klimabericht vorzustellen. NIPCC? Das wird sich jetzt der eine oder andere fragen.<span id="more-38"></span></p>
<p>Die Nongovernmental International Panel on Climate Change (Internationale Nichtregierungskommission zum Klimawandel, NIPCC) wurde 2003 gegründet. Seine Gründer waren mit der UN unzufriedene Wissenschaftler aus den Vereinigten Staaten und Europa. Mittlerweile besteht die NIPCC als loser Zusammenschluß aus Wissenschaftlern aus allen Teilen der Welt. Hinter dieser Idee einer zivilgesellschaftlichen NIPCC stand vor allem Dr. S. Fred Singer, emeritierter Professor für Umweltwissenschaften an der Universität von Virginia (USA), der die Kommission seit ihrer Gründung leitet. Das NIPCC stand (gemeinsam mit dem Heartland Institute und vielen anderen) unter anderem hinter der Klimakonferenz im März in New York.</p>
<p>Ein paar Sätze zu Fred Singer, der gemeinsam mit dem vor kurzen verstorbenen Frederick Seitz und Vincent Gray als Doyen der skeptischen Klimawissenschaft gelten kann. Deshalb ist er immer wieder perfiden Verleumdungskampagnen ausgesetzt. Entsprechende Gerichtsprozesse wurden stets zu seinen Gunsten entschieden. Dieser Abschnitt ist auch der Tatsache geschuldet, daß deutsche Journalisten angesehener deutscher Medien (ja, auch die FAZ!) sich neuerdings weigern, Prof. Singer zu treffen. Selbst entsprechende schriftliche Anfragen werden nicht beantwortet.</p>
<p>Prof. Dr. S. Fred Singer stammt aus Wien und ist Atmosphären- und Raumfahrtphysiker und Gründer und Vorsitzender des Science and Environmental Policy Project (SEPP, Projekt Wissenschafts- und Umweltpolitik), einer gemeinnützigen Forschungs- und Bildungsorganisation mit Sitz in Arlington, Virginia (USA), und Professor emeritus im Fachbereich Umweltwissenschaften an der Universität Virginia.</p>
<p>Singer hat zahlreiche Bücher und wissenschaftliche Aufsätze selbst oder als Koautor verfaßt. Kürzlich veröffentlichte er gemeinsam mit Dennis Avery das Buch &#8220;Unstoppable Global Warming – Every 1,500 Years&#8221; (Unaufhaltsame Globale Erwärmung – Alle 1.500 Jahre, Rowman &amp; Littlefield, 2007), das es auf die Bestsellerliste der New York Times schaffte. Zu seinen früheren Büchern zählen &#8220;The Greenhouse Debate Continued: An Analysis and Critique of the IPCC Climate Assessment&#8221; (Fortsetzung der Treibhaus-Debatte: Eine Analyse und Kritik der IPCC-Klima-Abschätzung, ICS-Press, 1992), &#8220;Climate Policy – From Rio to Kyoto&#8221; (Klimapolitik – Von Rio bis Kyoto (Hoover Institution, 2000) und &#8220;Hot Talk, Cold Science – Global Warming’s Unfinished Debate&#8221; (Heißes Gerede, kalte Wissenschaft – die unbeendete Debatte über die globale Erwärmung, Independent Institute, 1997, 1999).</p>
<p>Singer ist in vielerlei Hinsicht ein Pionier. Am Institut für Angewandte Physik der Johns Hopkins University nahm er an den ersten Versuchen teil, um mit hoch aufsteigenden Forschungsraketen das Energiespektrum der ursprünglichen Höhenstrahlen und die Verteilung des stratosphärischen Ozons zu messen. Ihm wird allgemein die Entdeckung des Elektrojetstroms in der Ionosphäre über dem Äquator zugeschrieben. Im Bereich der akademischen Wissenschaft veröffentlichte er die ersten Studien über subatomaren Teilchen, die vom Magnetfeld der Erde – die Strahlungsgürtel, die später von James Van Allen entdeckt wurden – eingefangen werden.</p>
<p>Von ihm stammen die ersten richtigen Berechnungen zum Einsatz von Atomuhren im Weltraum, die zur Bestätigung von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie beitrugen und jetzt für das GPS-System der Satellitennavigation wesentlich sind. Er entwarf Satelliten und ihre Instrumentenausstattung zur Fernerkundung der Atmosphäre. Für diese Arbeiten empfing er die Auszeichnung White House Presidential Commendation (deutsch etwa „Präsidiallob des Weißen Hauses&#8221;).</p>
<p>1971 berechnete er den anthropogenen Beitrag zum Methangehalt in der Atmosphäre. Er sagte auch voraus, daß Methan, wenn es die Stratosphäre erreicht, sich in Kohlendioxid und Wasserdampf umwandelt und dadurch das Ozon in der Stratosphäre Ozon reduzieren könnte. Ein paar Jahre später stellte man fest, daß der Methangehalt tatsächlich zunahm und bestätigte 1995 auch die Zunahme des Wasserdampfs in der Stratosphäre.</p>
<p>Singer wirkte als leitender Wissenschaftler im US-Verkehrsministerium (1987-89), als deputy assistant administrator for policy im US-Bundesumweltamt (1970-71) und als deputy assistant secretary für Wasserqualität und Forschung im US-Innenministerium (1967-70). Er war Gründungsdekan der School of Environmental and Planetary Sciences (Fakultät für die Wissenschaft der Umwelt und der Planeten) an der Universität von Miami (1964-67), erster Direktor des National Weather Satellite Service (der Nationale Wettersatellitendienst, 1962-64) und als Direktor des Center for Atmospheric and Space Physics (Zentrum für Physik der Atmosphäre und der Raumfahrt) an der Universität Maryland (1953-62).</p>
<p>In den 1980er Jahren war Singer fünf Jahre lang Stellvertretender Vorsitzender des National Advisory Committee for Oceans and Atmosphere (der Nationale Beratungsausschuß für Ozeane und Atmosphäre, NACOA). Er leitet zur Zeit das gemeinnützige Science and Environmental Policy Project, das er 1990 gegründet hat. Weitere Informationen finden Sie auf der SEPP-Webpräsenz www.sepp.org.</p>
<p>Der jüngste Streich des NIPCC ist sein Klimabericht, der eine unabhängige Überprüfung aller verfügbaren wissenschaftlichen Klimadaten darstellt – ohne Voreingenommenheit und willkürliche Vorauswahl. Er ist die zivilgesellschaftliche Antwort auf den IPCC-Klimabericht der Regierungen. Der NIPCC-Bericht bezieht viele Forschungen ein, die von der IPCC übergangen worden sind, dazu weitere wissenschaftliche Ergebnisse, die erst nach dem Abgabetermin der IPCC im Mai 2006 zugänglich wurden.</p>
<p>Dieser Bericht, der seit kurzem auch auf deutsch vorliegt, zeigt schlüssig, daß der menschliche Beitrag zur derzeitigen Erwärmung durch Treibhausgase unbedeutend ist. Seine Argumente stützen sich auf die allgemein anerkannte „Fingerabdruck&#8221;-Methode. Anhand der von der IPCC (!) veröffentlichten Daten wird gezeigt, daß die beobachteten Muster der Temperaturtrends den Berechnungen der Treibhaus-Computermodelle deutlich widersprechen.</p>
<p>Der NIPCC-Bericht widerlegt damit die Hauptschlußfolgerung der IPCC, nach der die (seit 1979) festgestellte Erwärmung höchstwahrscheinlich von der Emission von Treibhausgasen durch den Menschen herrührt. &#8220;Mit anderen Worten, der Anstieg des Kohlendioxids ist nicht für die derzeitige Erwärmung verantwortlich. Politische Maßnahmen, die im Namen des „Kampfes gegen die globale Erwärmung&#8221; ergriffen und gefordert werden, sind unnötig.&#8221; Eine möglichst große Bekanntheit dieses Berichts auch im mal wieder von einem Sonderweg beeinträchtigten Deutschland ist dem Bericht auf jeden Fall zu wünschen.</p>
<p><img src="http://www.cfact-deutschland.de/die_natur_nicht.jpg" border="0" alt="" hspace="10" vspace="5" width="145" height="232" align="right" /> <em>S. Fred Singer (Hg.)</em>:<br />
<strong>Die Natur, nicht menschliche Aktivität, bestimmt das Klima.</strong><br />
Technische Zusammenfassung für politische Entscheider zum Bericht der Internationalen Nichtregierungskommission zum Klimawandel.<br />
SEPP 2008. ISBN 978-3-940431-08-0.</p>
<p>Weitere Informationen zu Prof. Singers Science and Environmental Policy Project:</p>
<p><a href="http://www.sepp.org/" target="blank">www.sepp.org</a></p>
<p>Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von <a href="http://www.oekologismus.de/" target="blank">www.oekologismus.de</a></p>
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		<item>
		<title>Tagung: „Der Klimawandel – Ist der Mensch wirklich schuld und was sollte getan werden?&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 18:43:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CFACT Deutschland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 17. April war es so weit: Unter Federführung der FDP-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und unter tatkräftiger Mithilfe des Europäischen Instituts für Klima und Energie fand im Berliner Abgeordnetenhaus eine Klimatagung statt, die von allen Beteiligten mit großer Spannung erwartet worden war. Dazu waren mit Prof. Dr. Horst Malberg (ehem. Direktor des Instituts für Meteorologie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 17. April war es so weit: Unter Federführung der FDP-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und unter tatkräftiger Mithilfe des Europäischen Instituts für Klima und Energie fand im Berliner Abgeordnetenhaus eine Klimatagung statt, die von allen Beteiligten mit großer Spannung erwartet worden war. Dazu waren mit Prof. Dr. Horst Malberg (ehem. Direktor des Instituts für Meteorologie der Freien Universität Berlin), Dr. Hans Labohm (Ökonom, IPCC Reviewer, Den Haag), Dr. Dietmar Ufer (Energiewirtschaftler, Leipzig), Thomas Heinzow (Diplom-Sozialökonom, Diplom-Betriebswirt, Meteorologe, Forschungsstelle Nachhaltige Umweltentwicklung Uni Hamburg) äußerst sachkundige Referenten gewonnen worden.<span id="more-45"></span> <img src="http://www.cfact-deutschland.de/FDPEvent_1.JPG" border="0" alt="" hspace="5" vspace="10" width="300" height="225" align="bottom" /></p>
<p>In der von Mieke Senftleben MdA (FDP) souverän und kompetent moderierten Veranstaltung kamen eine Reihe von Tatsachen zur Sprache, die von den Entscheidungsträgern in der deutschen Politik nach wie vor viel zu wenig und von den Leitmedien so gut wie gar nicht zur Kenntnis genommen werden.</p>
<p>Mit teilweise ungläubigem Staunen verfolgten die Zuhörer die ihnen an diesem Abend gebotenen Fakten: Ob zum massiven, bislang völlig unterschätzten Solareinfluß auf die Globaltemperatur, ob zu künstlich geschürten Ängsten bezüglich Klima, Kernenergie und dem (wieder mal) baldigen Ende der fossilen Energien, ob zu in eine Weltdiktatur führenden Bestrebungen vieler Politiker, ein sogenanntes „Kioto II&#8221; zu erreichen, oder zur massiven Geldverbrennung durch &#8220;erneuerbare&#8221; Energien. Vieles von dem, was die Referenten darlegten, hatten die Zuhörer so noch nie gehört oder gesehen.<br />
<img src="http://www.cfact-deutschland.de/FDPEvent_2.JPG" border="0" alt="" hspace="5" vspace="10" width="300" height="225" align="bottom" /></p>
<p>Der Zuspruch war enorm. Die Diskussion fand erst nach kräftiger Intervention Moderatorin ein spätes Ende. „Dieser Abend war ein voller Erfolg, wir brauchen in Deutschland im Interesse der Bürger viel mehr solche Diskussionen&#8221;, meinte auch Dr. Holger Thuß (CFACT Europe, zugleich EIKE) nach dem Ende der Veranstaltung.</p>
<p>Weitere Informationen:<br />
<a href="http://www.eike-klima-energie.eu/?WCMSGroup_4_3=6&amp;WCMSGroup_6_3=1247&amp;WCMSArticle_3_1247=350">http://www.eike-klima-energie.eu/?WCMSGroup_4_3=6&amp;WCMSGroup_6_3=1247&amp;WCMSArticle_3_1247=350</a></p>
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		<title>ICCC-Konferenz in New York: Die Foren</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 18:47:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CFACT Deutschland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Anders als deutsche Medien glauben machen wollen, drehte es sich bei der ICCC, der Internationalen Konferenz zum Klimawandel, überwiegend um neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Daß die Anreise der Teilnehmer vom konservativen Heartland-Institut finanziert wurde, ändert an dieser Tatsache nichts. Denn die Dominanz staatlich finanzierter Wissenschaft führt immer mehr dazu, daß sich Wissenschaftler mit abweichenden Meinungen häufig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anders als deutsche Medien glauben machen wollen, drehte es sich bei der ICCC, der Internationalen Konferenz zum Klimawandel, überwiegend um neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Daß die Anreise der Teilnehmer vom konservativen Heartland-Institut finanziert wurde, ändert an dieser Tatsache nichts. Denn die Dominanz staatlich finanzierter Wissenschaft führt immer mehr dazu, daß sich Wissenschaftler mit abweichenden Meinungen häufig in eher schlecht bezahlten Positionen wiederfinden oder erst im Pensionsalter offen reden können.</p>
<p><img src="http://www.cfact-deutschland.de/newyork_1.jpg" border="0" alt="" hspace="5" vspace="5" width="400" height="300" align="bottom" /> <span id="more-49"></span>Weil der Klimawandel und seine Folgen in ganz unterschiedlichen Disziplinen erforscht wird, hatten die Organisatoren ihre Konferenz in sechs unterschiedliche &#8220;Tracks&#8221; bzw. Foren oder aufgegliedert. Das waren: Paläoklimatologie, Klimatologie, Auswirkungen (&#8220;Impacts&#8221;), Wirtschaft, Politik und &#8220;Movies&#8221;, denn es gibt mittlerweile auch eine Reihe gut gemachter Filme zum Thema &#8211; die wahrscheinlich kein Zuschauer von ARD und ZDF je sehen wird. In diesen Foren wurden insgesamt etwa 100 verschiedene Fachvorträge gehalten.</p>
<p>Ein paar Beispiele: Prof. Goldberg vom Königlichen Institut für Technologie in Stockholm sprach über die Geschichte der natürlichen Ursachen der Veränderungen des atmosphärischen Kohlendioxids, Prof. David Douglass von der University of Rochester (USA) über Vorhersagen von Klimamodellen, Dr. Paul Reiter vom französischen Institut Pasteur über den Einfluß des Klimas auf Krankheitsüberträger und Prof. em. S. Fred Singer (University of Virginia) über den katastrophalen Einfluß der Erderwärmungsängste auf die Energiepolitik (und -preise). Eine besondere Erwähnung verdient der Vortrag des Ernährungswissenschaftlers Dennis T. Avery über den negativen Einfluß der Biotreibstoffproduktion auf die Ökosysteme.</p>
<p>Beeindruckend war auch der Vortrag des Briten Lord Monckton, der sich selbst als &#8220;engagierten Laien&#8221; bezeichnete und nichts anderes präsentierte, als seine persönliche Fehlerliste des offiziellen UN-Klimaberichtes. Er hatte sich nämlich die Freiheit genommen, diesen Bericht einmal etwas genauer durchzusehen. Dabei hatte er unter anderem eine ganze Reihe ganz erheblicher Rechenfehler (!) aufgedeckt. Diese Fehlerliste war im vorigen Jahr der Anlaß für den Britischen Supreme Court, sich mit dem Film zu beschäftigen. Ein paar Tage vor dem Nobelpreis bestätigte das Gericht neun gravierende Fehler, was die britische Regierung veranlaßte, dies allen britischen Schulen in einem amtlichen Schreiben mitzuteilen. Auch davon hat man in deutschen Medien so gut wie nichts erfahren.</p>
<p>Dafür erfuhr man hierzulande im Zeichen von Knut und Flocke umso mehr über angeblich bedrohte Eisbären. Allerdings zeigte ein Vortrag, den der Biologe J. Scott Armstrong über die Schwierigkeiten, exakte Voraussagen über die Entwicklung der Eisbärpopulationen zu treffen, vor der ICCC hielt, wie verfehlt solche Annahmen sind. Das eigentliche Problem sei nicht der derzeitige Höchststand der Eisbärenpopulation, sondern die Anwendung statistischer Methoden für Zukunftsprojektionen.</p>
<p>Eher nachdenklich machte hingegen ein kurzes Referat des Theologen Prof. Calvin Beisner über die Millionenbeträge, die interessierte Kreise investieren, um protestantische Kirchenbünde in den USA zu alarmistischen Aussagen in Bezug auf den Klimawandel zu veranlassen, obwohl die Bibel für derlei pessimistische Annahmen keinerlei Ansatzpunkte enthalte. Prof. Beisner gehört zu den Autoren der Cornwall-Erklärung, in der sich eine Mehrheit des US-Protestantismus, aber auch katholische und jüdische Geistliche gegen die vom IPCC ausgehenden Thesen wenden.<br />
Link:<a href="http://www.cornwallalliance.org/articles/read/the-cornwall-declaration-on-environmental-stewardship/" target="blank">http://www.cornwallalliance.org/articles/read/the-cornwall-declaration-on-environmental-stewardship/</a></p>
<p>Es handelte es sich bei der Zusammenkunft in Manhattan also nicht um das letzte Gefecht der &#8220;Skeptiker&#8221;, sondern um eine wissenschaftliche Konferenz mit politischer Brisanz und vielen politischen Bezügen, bei der erneut deutlich wurde, daß die Wissenschaft zwar stets viele Meinungen und neue Entwicklungen, aber keinesfalls so etwas wie einen Konsens kennt, wie es uns manch einer weis machen will. Selbst zwischen den einzelnen Referenten der ICCC-Konferenz bestanden zum Teil erhebliche Differenzen.</p>
<p><img src="http://www.cfact-deutschland.de/newyork_2.jpg" border="0" alt="" hspace="5" vspace="5" width="400" height="300" align="bottom" /> Einigkeit bestand vor allem darin, daß das Spurengas Kohlendioxid so gut wie keinen Einfluß auf das Weltklima hat, Landnutzung (z. B. der Anbau von &#8220;Energiepflanzen&#8221; auf gerodeten Urwaldböden), Meeresströmungen und die Sonne aber schon. Daß die ICCC auch zeigte, daß (wieder einmal) die wenigsten Dissidenten gegen den allein durch Herrschaftsansprüche begründeten angeblichen Klimakonsens aus Deutschland kommen, sollte die Deutschen umso nachdenklicher machen.</p>
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		<title>Global Warming war gestern</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 18:52:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CFACT Deutschland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>

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		<description><![CDATA[von Edgar Gärtner 
Der „Weltklimarat“ der Vereinten Nationen, das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) glaubte, im vergangenen Jahr mit der Veröffentlichung seines vierten Berichts über den Klimawandel sowie mit Al Gores Propagandafilm „Eine unbequeme Wahrheit“ und die ihn begleitende aufdringliche Medienkampagne mit apokalyptischen Bildern den „Endsieg“ über die „Skeptiker“ davongetragen zu haben. Zwar wissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Edgar Gärtner </em></p>
<p>Der „Weltklimarat“ der Vereinten Nationen, das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) glaubte, im vergangenen Jahr mit der Veröffentlichung seines vierten Berichts über den Klimawandel sowie mit Al Gores Propagandafilm „Eine unbequeme Wahrheit“ und die ihn begleitende aufdringliche Medienkampagne mit apokalyptischen Bildern den „Endsieg“ über die „Skeptiker“ davongetragen zu haben. Zwar wissen wir aus Meinungsumfragen, dass die „kleinen“Leute noch längst nicht wirklich daran glauben, dass das von den Menschen seit der industriellen Revolution in die Atmosphäre ausgestoßene Kohlenstoffdioxid (CO2) die Gefahr einer „Klimakatastrophe“ heraufbeschwört. Doch die Naturwissenschaftler und Ökonomen, die weiterhin an der Begründung der angekündigten drakonischen CO2-Einsparungsmaßnahmen zweifelten, fanden sich immer mehr in der Rolle einsamer Rufer in der Wüste. <span id="more-54"></span><br />
Doch seit der ebenso bunten wie ergebnisarmen UN-Klimakonferenz von Bali im letzten Dezember wagen sich wieder mehr Kritiker aus der Deckung. Hauptgrund: Es wird immer offensichtlicher, dass die undurchschaubaren Computerspielereien, mit denen das IPCC seine Warnungen vor einer heranrückenden „Klimakatastrophe“ begründet, mit dem realen Wettergeschehen nicht viel zu tun haben. Der nun zu Ende gehende Winter gilt schon jetzt in vielen Teilen der nördlichen Hemisphäre als der kälteste und schneereichste seit Menschengedenken. Er setzt damit eine Entwicklung fort, die bereits nach dem El-Ni?o-Jahr 1998 und seinen Temperaturrekorden eingesetzt hat. Seit fast einem Jahrzehnt haben sowohl Bodenstationen als auch Sonden an Wetterballonen und künstlichen Satelliten keinen weiteren Anstieg der Erdtemperatur mehr ausgemacht. In der gleichen Zeit sind die weltweiten CO2-Emissionen – nicht zuletzt wegen des Wirtschaftsbooms in Asien – kräftig weiter gestiegen. Das wirft die Frage auf, ob und wieweit die Menschen mit ihren CO2-Emissionen, global gesehen, überhaupt einen nennenswerten Einfluss auf die Entwicklung der globalen Durchschnittstemperatur ausüben.</p>
<p>Das IPCC ist aufgrund seiner politischen Verpflichtung zur inhaltlichen Selbstgleichschaltung („Konsens“), wegen der Abhängigkeit seiner Mitglieder von Aufträgen und finanziellen Zuwendungen der etablierten Politik sowie der am lukrativen Handel mit heißer Luft interessierten internationalen Großfinanz offenbar nicht in der Lage, dieser Frage unvoreingenommen nachzugehen. Deshalb trafen sich Anfang März 2008 auf Einladung des Science und Environmental Policy Project (SEPP) und des Chicagoer Heartland Institute am Times Square in Manhattan an die 500 renommierte Wissenschaftler sowie Vertreter von Think Tanks und anderen von der etablierten Politik unabhängige Organisationen, um unter den Augen eines beachtlichen Aufgebots von Medienleuten die Schlussfolgerungen eines „Nongovernmental International Panel on Climate Change (NIPCC)“ zu diskutieren. „Für mich steht nach allem, was die Atmosphärenforschung in den letzten Jahren herausgefunden hat, außer Zweifel, dass der Mensch nicht spürbar zur globalen Erwärmung beigetragen haben kann. Der Klimawandel ist natürlich und kann vom Menschen nicht gesteuert werden“, erklärte der emeritierte Atmosphären- und Raumfahrtphysiker Fred Singer, der als Vorsitzender des 1990 gegründeten SEPP den Anstoß für die Bildung des NIPCC gab.</p>
<p>Im Prinzip arbeitete das von Singer seit April 2007 versammelte internationale Team von Naturwissenschaftlern mit den gleichen Messdaten wie das IPCC, wertete aber auch neuere Untersuchungen aus, die vom IPCC „übersehen“ wurden. Die vom IPCC verkündete Behauptung, den menschlichen „Fingerabdruck“ in der Atmosphäre ausgemacht zu haben, konnten sie nicht bestätigen. Roy W. Spencer von der University of Alabama, einer der führenden Spezialisten für Satellitenmessungen, hat nachgewiesen, dass sich die oberen Schichten der Atmosphäre über den Tropen abkühlen statt, wie vom IPCC vorhergesagt, aufheizen. Der Grund dafür sei wohl die Vernachlässigung der negativen Rückkopplung durch die kühlende Wirkung des Wasserdampfes und der daraus entstehenden Wolken in den mathematischen Klimamodellen. Spencers Messungen weisen eindeutig darauf hin, dass CO2 allenfalls eine winzige Rolle im Wettergeschehen spielen kann. Leider hat bislang selbst in den USA kaum ein Massenmedium davon Notiz genommen. Warum wohl?</p>
<p>Die vorhandenen Messdaten zeigten keinen Zusammenhang zwischen dem CO2-Gehalt der Luft und der Temperaturentwicklung, dafür aber eine frappierende Übereinstimmung mit bekannten Zyklen der Sonnenaktivität, stellt der Report des NIPCC fest. Der von Al Gore zum Ende des Jahrhunderts prophezeite Anstieg des Meeresspiegels um sechs Meter sei ein Hirngespinst, denn selbst das IPCC erwartet in seinem letzten Bericht höchstens noch ein Zehntel dieses Betrages – anstelle von fast vier Metern im ersten IPCC-Bericht von 1990. Wahrscheinlich werden es gerade 20 Zentimeter sein, weil der bisher gemessene allmähliche Anstieg des Meeresspiegels sich fortsetzen dürfte.</p>
<p>Auch die in Al Gores Propagandafilm an die Wand gemalte Gefahr einer Ausbreitung der Malaria nach Norden und in höhere Gebirgsregionen erscheint an den Haaren herbeigezogen. Denn es hat auch in kalten Gebieten wiederholt Malaria-Epidemien mit Massensterben gegeben. So in den Jahren 1923 bis 1925 in Sibirien. In der heutigen kenianischen Hauptstadt Nairobi, die 1.624 Meter über dem Meer liegt, gab es zwischen 1919 und 1950 fünf große Malaria-Ausbrüche, die viele Todesopfer forderten. Die britische Kolonialverwaltung musste 50.000 Pfund (heute etwa 1 Million Euro) für die Stechmücken-Bekämpfung locker machen, um den Bau der Eisenbahn von Mombasa nach Uganda voranbringen zu können. Darauf wies in New York Prof. Paul Reiter vom Pariser Institut Pasteur, einer führenden Spezialisten für Tropenkrankheiten, hin. Reiter demonstrierte am Beispiel der aktuellen großräumigen, interkontinentalen Ausbreitung der asiatischen Tigermücke (Aedes Albopictus), wie irreführend deren Erklärung durch die globale Erwärmung ist. Deren wirkliche Ursache sei der weltweite Handel mit ausgedienten Reifen. Das sich in ihnen sammelnde Regenwasser schaffe ideale Bedingungen für die Entwicklung der Mückenlarven, die sich in ihrem Ursprungsgebiet in alten Baumstümpfen vollzieht.</p>
<p>Sollte es sich herausstellen, dass der gerade beginnende 24. Sonnenzyklus (seit dem 18. Jahrhundert) so schwach ausfällt, wie von russischen Astronomen vorhergesagt, dann bekämen die Klimapolitiker und die ihnen dienenden Wissenschaftler, die alles auf die CO2-Karte gesetzt haben, ein ernstes Glaubwürdigkeitsproblem. Singer fürchtet, die Menschen würden sich bald nach wärmeren Zeiten zurück sehnen, weil diese &#8211; wie etliche der in New York präsentierten Studien zeigen &#8211; nicht nur ihrer leiblichen Gesundheit, sondern auch ihrem wirtschaftlichen Wohlstand zuträglicher sind. Vor allem würde es in einer möglicherweise bevorstehenden „Kleinen Eiszeit“ sehr schwer, die weiter wachsende Weltbevölkerung zu ernähren.</p>
<p>Schon jetzt hat sich der Preis von Mais am Chicagoer Futures-Markt wegen der Konkurrenz zwischen der Nahrungsmittelproduktion und der Erzeugung von Bio-Kraftstoffen innerhalb weniger Monate mehr als verdoppelt. Der von Weizen hat sich wegen der Ausweitung des Maisanbaus und schlechten Ernten seit Ende 2005 mehr als verfünffacht. Darunter leiden vor allem die Armen dieser Welt. Wie das Ziel, bis zum Jahre 2020 10, wenn nicht sogar 20 Prozent des Benzins durch Bio-Kraftstoffe zu ersetzen, ohne soziale Verwerfungen in den Industrieländern und Hungersnöte in den Entwicklungsländern erreicht werden kann, bleibt das Geheimnis der Klimapolitik. Nach Singers Co-Autor Dennis W. Avery vom Hudson Institute verletzt die massive Ausweitung der Produktion von Bio-Treibstoffen die agrarpolitische Grundregel, ärmere Böden der Wildnis zu überlassen. Nicht eine mäßige globale Erwärmung, sondern die Umwandlung von Tropenwäldern in Palmen-Plantagen bedrohe die Artenvielfalt.</p>
<p>Der als einziger Spitzenpolitiker zur New Yorker Tagung gereiste tschechische Staatspräsident V?clav Klaus sieht in der NIPCC-Konferenz einen wichtigen Anstoß, um vom irrationalen Klima-Alarmismus zu einer realistischen Einschätzung des Klimawandels zu gelangen. Mit scharfen Worten kritisierte Klaus die Klimapolitik der EU. Bis jetzt habe kein einziges EU-Land die CO2-Reduktionsziele des von der EU durchgesetzten Kioto-Protokolls erreicht. Länder wie Spanien, Portugal, Griechenland und Irland liegen um mehr als 50 Prozent darüber, die postkommunistischen Länder wegen des Zusammenbruchs ihrer Industrien deutlich darunter und die „normalen“ EU-Mitgliedsstaaten um immerhin vier Prozent hinter dem Ziel. Dennoch drängt die EU auf eine verschärfte Neuauflage des umstrittenen Kioto-Abkommens von 1997 und beschließt, ihre gesamten CO2-Emissionen in den kommenden 13 Jahren gegenüber 1990 um 30 Prozent zu senken. Das, so Klaus, gehe nur, wenn die EU entweder ihre Bevölkerungszahl deutlich verringert oder ihre Wirtschaftstätigkeit stark einschränkt und auf Wachstum verzichtet oder aber die CO2-Intensität der Wirtschaft drastisch verringert. Um das zu erreichen, setze die EU-Kommission auf Innovationen im Hauruck-Verfahren. Das erinnere ihn an die Wissenschaftlich-technische Revolution (WTR), mit deren Hilfe seinerzeit KPdSU-Generalsekretär Leonid Breschnew den kränkelnden Sozialismus retten wollte.</p>
<p>„Was ich in Europa und auch anderswo sehe, ist eine mächtige Verbindung von Unverantwortlichkeit, Wunschdenken, uneingestandenem Malthusianismus und dem Zynismus derer, die Wasser predigen und Wein trinken, mit einem starken Glauben an die Machbarkeit des Umbaus der Wirtschaft entsprechend eines radikalen politischen Konzepts. Aus meinen eigenen Erfahrungen mit kommunistischer Planung ist mir dagegen klar geworden, dass der unaufhaltsame Untergang des Kommunismus vor 18 Jahren nichts mit Klimatologie zu tun hatte, dafür aber umso mehr mit fehlender Freiheit“, schloss Klaus seine Ansprache. Die tschechische EU-Präsidentschaft verspricht, aufregend zu werden.</p>
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		<title>Buchbesprechung Öko-Nihilismus, Eine Kritik der Politischen Ökologie von Edgar L. Gärtner</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Nov 2007 19:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CFACT Deutschland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologismus]]></category>

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		<description><![CDATA[von Gerhard Voss
Einen nicht ganz einfachen Lesestoff präsentiert der studierte Hydrobiologe und Umweltjournalist Edgar L. Gärtner mit seinem fast 300 Seiten umfassenden Buch über die Hintergründe der weltweiten umwelt- und klimapolitischen Entwicklungen. Als früherer Akteur der &#8220;grünen&#8221; Bewegung gehört Gärtner heute zu den selteneren kritischen Geistern in der Umweltdiskussion. Sein Buch ist deshalb auch nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Gerhard Voss</em></p>
<p>Einen nicht ganz einfachen Lesestoff präsentiert der studierte Hydrobiologe und Umweltjournalist Edgar L. Gärtner mit seinem fast 300 Seiten umfassenden Buch über die Hintergründe der weltweiten umwelt- und klimapolitischen Entwicklungen. Als früherer Akteur der &#8220;grünen&#8221; Bewegung gehört Gärtner heute zu den selteneren kritischen Geistern in der Umweltdiskussion. Sein Buch ist deshalb auch nicht nur eine distanzierte Würdigung aktueller umweltpolitischer Daten und Fakten, sondern mehr eine engagierte, mit vielen historischen Bezügen und philosophischen Argumenten gespickte Abrechnung mit der politischen Ökologie.<span id="more-60"></span></p>
<p>In einer Gesellschaft, die gerade auch in der Umwelt- und Klimapolitik auf political correctness Wert legt, wirkt schon der Titel des Buches provozierend. Um die Studie richtig einordnen zu können, muss man sich unvoreingenommen auf die Suche nach dem Wertegerüst begeben, von dem aus der Autor die politischen Entwicklungen beurteilt. So lässt er gleich zu Beginn in einer persönlichen Vorbemerkung den Leser wissen, dass er sich politisch bei den &#8220;Radikal-Liberalen&#8221; oder &#8220;Libertären&#8221; und &#8220;Konservativen mit mehr oder weniger engen religiösen Bindungen&#8221; verortet.</p>
<p>Wichtig für den Standpunkt des Autors ist aber auch seine Definition von Nihilismus, die im ersten Kapitel auf Seite 22 erfolgt. Nihilist sein bedeutet nicht, an nichts zu glauben, sondern nicht zu glauben an das, was ist. Der Realitätsverlust so mancher Politiker ist ein Symptom dieser Haltung. Am Schluss des Buches, im Abschnitt &#8220;Ein amerikanischer Traum von Europa&#8221;, wird Gärtners Weltsicht nochmals komprimiert beschrieben: Das Argumentationsmuster, mit dem Albert Camus seinerzeit totalitäre und nihilistische Entwicklungen im 20. Jahrhundert gegeißelt hat, bildet den anspruchsvollen politischen, philosophischen und letztlich auch religiösen Hintergrund des Buches. Öko-Nihilismus steht bei Gärtner für Verachtung der &#8220;unveränderlichen menschlichen Natur&#8221;, für &#8220;Ersatz individueller Freiheitsrechte durch Wertekataloge, die Gesinnungsterror rechtfertigen&#8221; wollen. In diesen Kontext ist auch der &#8220;gesunde Menschenverstand&#8221; einzuordnen, dem der Autor sozusagen die Rolle eines generellen Problemlösers zuweist.</p>
<p>Vor dem Hintergrund des libertären Wertegerüstes entwickelt der Autor seine harsche Kritik am Wohlfahrtsstaat und an der politischen Ökologie, wie sie sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt haben. Aufgrund seiner intimen Kenntnisse über die Entwicklung der Umweltbewegung in Deutschland werden die verschiedensten polit-ökologischen Strömungen sowie umweltpolitische Aktionsprogramme und Maßnahmen unter die Lupe genommen. Kritik wird vor allem am Vorsorgeprinzip geübt. Wie in der Sozialpolitik des Wohlfahrtsstaates würden auch in der Umweltpolitik mit diesem Prinzip Maßnahmen , Programme, Gesetze und Verordnungen begründet, die dem Einzelnen die Luft zum Atmen rauben würden. Die Wurzeln dieser Entwicklung liegen nach Ansicht des Autors bei dem heute dominierenden &#8220;jakobinischen&#8221; Primat der Politik, &#8220;bei dem das Recht auf Freiheit hinter das Recht auf Existenz durch staatliche Fürsorge zurücktritt&#8221; (S. 173). Nicht zuletzt auch die Programme und Pläne für eine nachhaltige Entwicklung hätten nichts anderes zum Inhalt, als dass sie die Menschen zu ihrem Glück zwingen wollten. Nachhaltigkeit ist für Edgar Gärtner, so wie es auch die Enquete-Kommission des Bundestages &#8220;Schutz des Menschen und der Umwelt&#8221; formuliert hat, kein planbarer, wissenschaftlich begründbarer Zustand, sondern eine &#8220;regulative Idee&#8221; im Sinne Kants, &#8220;ein offenes erkenntnistheoretisches Konstrukt, das dem menschlichen Verstand bei Such- und Lernprozessen die Richtung weist&#8221; (S.193).</p>
<p>Allerdings ist auch der Autor selbst nicht gefeit vor Polemik und überzogenen Positionen. Das ist beispielsweise bei den an vielen Stellen des Buches fast ideologisch anmutenden Ausführungen zu den klimapolitischen Zusammenhängen der Fall. Die Einordnung von Theorien über eine drohende Klimakatastrophe &#8211; so fragwürdig sie auch sein mögen &#8211; als &#8220;von selbsternannten Hohepriestern fei erfunden&#8221; (S. 243), überschreitet nicht nur das Gebot der political correctness, sondern schneidet auch den Weg ab für eine bessere politische Bewertung von Erkenntnissen der Klimaforschung. Insgesamt fehlt die konstruktive Würdigung der Existenz globaler politischer Gestaltungsaufgaben, gerade auch in der Umwelt- und Klimapolitik. Auch so mancher vernünftige Ansatz in der Wirtschaft und Gesellschaft für den Umwelt- und Klimaschutz sowie die internationale Zusammenarbeit gehen im Kritikhagel des Autors unter. Zudem erscheint die Beschreibung der Umwelt- und Klimapolitik als ein Werkzeug der Kalten Krieger sehr eigenwillig. Auch so manche Problemgewichtung und Kritik ist unverhältnismäßig. Es wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen. So wird beispielsweise die Agenda 21 sehr einseitig ausgelegt und in ihrer Bedeutung weit überschätzt. Das gilt auch für den Emissionshandel. Für den im Umwelt- und Klimaschutz engagierten Bürger, Wissenschaftler und Politiker bietet das Buch dann auch für den Alltag nur begrenzte Hilfestellungen. Aber es provoziert und zwingt den Leser zur Überprüfung seiner eigenen Position oder Vorurteile.</p>
<p>Unabhängig von seiner umwelt- und klimapolitischen Einordnung ist das Buch aber ein eindrucksvolles Plädoyer für eine freiheitliche Wirtschaft und Gesellschaft, die nicht einfach dem Laissez-faire frönt, sondern in der die individuelle Freiheit und Verantwortung des Einzelnen in den Vordergrund gestellt wird. Lesenswert ist das Buch vor allem auch deswegen, weil das Plädoyer für die Freiheit mit vielen originellen historischen Bezügen und philosophischen Darstellungen verknüpft wird. Dabei erfolgt auch eine lehrreiche, zum Teil recht eigenwillige Auseinadersetzung mit einschlägigen Philosophen, Soziologen, Historikern und politischen Strömungen.</p>
<p>Dr. Gerhard Voss, Sankt Augustin, langjähriger Leiter der Forschungsstelle Ökonomie/Ökologie im Institut der deutschen Wirtschaft Köln, jetzt freier Publizist</p>
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		<title>Buchpräsentation in Brüssel &#8211; CFACT-Event mit Edgar L. Gärtner</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 19:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CFACT Deutschland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 11. Oktober hatte CFACT-Europe-Geschäftsführer Dr. Holger Thuß Gelegenheit, das neue Buch des Frankfurter Umweltexperten Edgar L. Gärtner in Brüssel zu präsentieren. Dazu hatte er zu einem privaten Empfang ins Brüsseler Renaissance Hotel geladen. 
Unter den Anwesenden, zumeist Journalisten und Mitarbeiter von Think Tanks und MdEPs, war der Autor selbst (Foto), der einführend die Grundidee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. Oktober hatte CFACT-Europe-Geschäftsführer Dr. Holger Thuß Gelegenheit, das neue Buch des Frankfurter Umweltexperten Edgar L. Gärtner in Brüssel zu präsentieren. Dazu hatte er zu einem privaten Empfang ins Brüsseler Renaissance Hotel geladen. <span id="more-67"></span></p>
<p>Unter den Anwesenden, zumeist Journalisten und Mitarbeiter von Think Tanks und MdEPs, war der Autor selbst (Foto), der einführend die Grundidee seines Buches, die grüne Ignoranz gegenüber dem, was ist, erläuterte.</p>
<p>Dehalb habe er &#8220;Öko-Nihilismus. Eine Kritik der Politischen Ökologie&#8221; als Titel seines neuen Buches gewählt, obwohl auch anderes, etwa die Geschichte der Umweltbewegung, in seinem Buch kritisch betrachtet werde.</p>
<p>Anschließend bestand Gelegenheit, signierte Kopien dieses Buches zu erwerben und sich am kleinen, aber feinen Buffet zu erfrischen.<br />
<img src="http://www.cfact-deutschland.de/gaertner.JPG" border="0" alt="" hspace="5" vspace="5" width="350" height="468" align="bottom" /></p>
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