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Rezension: Ökologie der Hoffnungslosigkeit

Von Edgar L. Gärtner

„Ich will in diesem Buch untersuchen, wie moralisch machbar es ist, nicht nur Staudämme einzureißen, sondern die gesamte Zivilisation abzuschaffen.(…) Jeden Morgen, wenn ich aufwache, frage ich mich, ob ich schreiben oder einen Staudamm sprengen soll.” Das gesteht Derrick Jensen, ein nordkalifornischer Öko-Aktivist und Bestseller-Autor in seinem nun auf Deutsch vorliegenden programmatischen Buch „Endgame”. Immerhin räumt er im gleichen Atemzug ein, er sei selbst zu feige und technisch zu ungeschickt, um das Programm seines in den USA als „das wichtigste Buch der letzten zehn Jahre” ausgezeichneten Wälzers auch umzusetzen. Dieser gewährt einen einzigartigen Einblick in die Denkart der in Nordamerika immer zahlreicher werdenden Öko-Fundamentalisten, die den Untergang von Milliarden von Menschen in Kauf nehmen, um ihrem Ziel, der Zerstörung der industriellen Zivilisation, näher zu kommen. Weiterlesen…

Die Macht des Wortes und die Grenzen des Dialogs

Von Edgar L. Gärtner

„Im Anfang war das Wort“, heißt es im Johannes-Evangelium (1,1-2). Die Bedeutung dieses Halbsatzes ist theologisch und philosophisch umstritten und jedenfalls unverständlich ohne dessen Fortsetzung „und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“ Wenn die Bibel die Macht des Wortes eindeutig Gott zuordnet, heißt das aber noch lange nicht, dass Worte in ganz irdischen zwischenmenschlichen Angelegenheiten nur Schall und Rauch seien. Im Gegenteil: Die Erfahrung lehrt, dass Worte sogar töten können. Dennoch verlassen sich heute gerade Werbe-Profis aus gutem Grund nicht allein auf Worte. Weiterlesen…

Prof. Singer in Deutschland: Vorstellung des NIPCC-Berichts zum Klimawandel

Diese Woche wird vielen Klimainteressierten noch lange im Gedächtnis bleiben, insofern sie Gelegenheit hatten, bei einem der vielen Vorträge des US-Physikers Prof. Dr. S. Fred Singer zugegen zu sein. Dieser hielt sich anläßlich einer privaten Reise in Deutschland auf und nutzte die Gelegenheit, unter anderem in Düsseldorf, Mainz, Frankfurt und München den von ihm initiierten NIPCC-Klimabericht vorzustellen. NIPCC? Das wird sich jetzt der eine oder andere fragen. Weiterlesen…

Tagung: „Der Klimawandel – Ist der Mensch wirklich schuld und was sollte getan werden?”

Am 17. April war es so weit: Unter Federführung der FDP-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und unter tatkräftiger Mithilfe des Europäischen Instituts für Klima und Energie fand im Berliner Abgeordnetenhaus eine Klimatagung statt, die von allen Beteiligten mit großer Spannung erwartet worden war. Dazu waren mit Prof. Dr. Horst Malberg (ehem. Direktor des Instituts für Meteorologie der Freien Universität Berlin), Dr. Hans Labohm (Ökonom, IPCC Reviewer, Den Haag), Dr. Dietmar Ufer (Energiewirtschaftler, Leipzig), Thomas Heinzow (Diplom-Sozialökonom, Diplom-Betriebswirt, Meteorologe, Forschungsstelle Nachhaltige Umweltentwicklung Uni Hamburg) äußerst sachkundige Referenten gewonnen worden. Weiterlesen…

ICCC-Konferenz in New York: Die Foren

Anders als deutsche Medien glauben machen wollen, drehte es sich bei der ICCC, der Internationalen Konferenz zum Klimawandel, überwiegend um neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Daß die Anreise der Teilnehmer vom konservativen Heartland-Institut finanziert wurde, ändert an dieser Tatsache nichts. Denn die Dominanz staatlich finanzierter Wissenschaft führt immer mehr dazu, daß sich Wissenschaftler mit abweichenden Meinungen häufig in eher schlecht bezahlten Positionen wiederfinden oder erst im Pensionsalter offen reden können.

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Global Warming war gestern

von Edgar Gärtner

Der „Weltklimarat“ der Vereinten Nationen, das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) glaubte, im vergangenen Jahr mit der Veröffentlichung seines vierten Berichts über den Klimawandel sowie mit Al Gores Propagandafilm „Eine unbequeme Wahrheit“ und die ihn begleitende aufdringliche Medienkampagne mit apokalyptischen Bildern den „Endsieg“ über die „Skeptiker“ davongetragen zu haben. Zwar wissen wir aus Meinungsumfragen, dass die „kleinen“Leute noch längst nicht wirklich daran glauben, dass das von den Menschen seit der industriellen Revolution in die Atmosphäre ausgestoßene Kohlenstoffdioxid (CO2) die Gefahr einer „Klimakatastrophe“ heraufbeschwört. Doch die Naturwissenschaftler und Ökonomen, die weiterhin an der Begründung der angekündigten drakonischen CO2-Einsparungsmaßnahmen zweifelten, fanden sich immer mehr in der Rolle einsamer Rufer in der Wüste. Weiterlesen…

Buchbesprechung Öko-Nihilismus, Eine Kritik der Politischen Ökologie von Edgar L. Gärtner

von Gerhard Voss

Einen nicht ganz einfachen Lesestoff präsentiert der studierte Hydrobiologe und Umweltjournalist Edgar L. Gärtner mit seinem fast 300 Seiten umfassenden Buch über die Hintergründe der weltweiten umwelt- und klimapolitischen Entwicklungen. Als früherer Akteur der “grünen” Bewegung gehört Gärtner heute zu den selteneren kritischen Geistern in der Umweltdiskussion. Sein Buch ist deshalb auch nicht nur eine distanzierte Würdigung aktueller umweltpolitischer Daten und Fakten, sondern mehr eine engagierte, mit vielen historischen Bezügen und philosophischen Argumenten gespickte Abrechnung mit der politischen Ökologie. Weiterlesen…

Buchpräsentation in Brüssel – CFACT-Event mit Edgar L. Gärtner

Am 11. Oktober hatte CFACT-Europe-Geschäftsführer Dr. Holger Thuß Gelegenheit, das neue Buch des Frankfurter Umweltexperten Edgar L. Gärtner in Brüssel zu präsentieren. Dazu hatte er zu einem privaten Empfang ins Brüsseler Renaissance Hotel geladen. Weiterlesen…